Dysgnathie-Chirurgie (Kieferfehlstellung)
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Dysgnathie-Chirurgie (Kieferfehlstellung)

Dysgnathie bedeutet Fehlbiss. Man unterscheidet drei Formen bzw. Ausprägungen. Dentale Dysgnathien beschränken sich auf die Zähne, dentoalveoläre auf die Zähne und den Alveolarknochen (Knochen, in dem sich die Zähne befinden), und skelettale Dysgnathien werden durch Abweichungen der Gesichtsschädelknochen, insbesondere von Ober- und Unterkiefer, verursacht. Dysgnathien führen zu funktionellen (Sprechstörungen, Atmungsbehinderungen, Kauproblemen) und ästhetischen (Gesichtsasymmetrie, unharmonisches Profil, unschöne Zahnstellung) Beeinträchtigungen.

Dentale und dentoalveoläre Dysgnathien lassen sich alleinig kieferorthopädisch behandeln. Skelettale Dysgnathien bedürfen einer kombinierten kieferorthopädisch-chirurgischen Behandlung. Die Therapie wird zwischen Kieferorthopäden und Mund-Kiefer-Gesichtschirurgen von Beginn an eng abgestimmt. Erst nach Zahnbogenausformung und Vorliegen harmonisch zueinander passender Ober- und Unterkieferbezahnung lassen sich chirurgisch skelettale Verlagerungen vornehmen. Dabei werden Ober- und Unterkiefer alleine aber auch simultan in die gewünschte Position verschoben und durch feine Titanplättchen fixiert. Die Verlagerungen können in allen Richtungen des Raums, d. h. nach vorne, hinten, oben, unten und zur Seite erfolgen. Von außen sind keine Narben sichtbar, da die Eingriffe über kleine Schnitte in der Mundhöhle vorgenommen werden.

Zur Operationsplanung führen wir eine Gesichtsanalyse mit Profilvorhersage durch und simulieren jeden Eingriff im Rahmen einer Modelloperation. Dabei werden auch die erforderlichen Splints (Kunststoffschienen) für die Einstellung der Okklusion (Zusammenbiss der Zähne) während der Operation hergestellt.

Der Eingriff selber wird in Vollnarkose durchgeführt. Die Patienten verbleiben in der Regel drei Tage in stationärer Behandlung. Lockere Gummizüge zwischen Ober- und Unterkiefer ermöglichen frühzeitig geringe Unterkieferbewegungen, so dass sich funktionelle Ausfälle auf ein Minimum reduzieren lassen. Um die Knochenheilung zu gewährleisten, darf für vier bis sechs Wochen nur weiche Kost zu sich genommen werden. Nach dem Eingriff nimmt der Kieferorthopäde die dann noch erforderliche Feineinstellung der Zähne vor. Die Fixationsplatten aus Titan können nach sechs bis zwölf Monaten im Rahmen eines kleinen Eingriffs ambulant entfernt werden.

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